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Festvortrag zur Preisverleihung Ökoprofit

Dortmunder Betriebe reduzieren ökologischen Fußabdruck

Ein Jahr lang wurden die Dortmunder Unternehmen, die aus unterschiedlichen Branchen stammen, von einem Team aus Partnern auf dem Weg zu mehr Umweltschutz und Kosteneinsparungen begleitet
Dortmunder Betriebe reduzieren ökologischen Fußabdruck

12. Runde ÖKOPROFIT erfolgreich abgeschlossen

Dortmund, 15. Juli 2019.

6,8 Tonnen weniger Restmüll, 27.300 Gießkannenfüllungen weniger Wasser, der jährliche Stromverbrauch von 186 Vier-Personen-Haushalten und damit so viel Energie, wie ein Durchschnitts-Pkw auf gut 1,56 Millionen Kilometern verbrauchen würde – das ist die Bilanz der 12. ÖKOPROFIT-Runde. Insgesamt zwölf Dortmunder Firmen haben sich neu oder re-zertifizieren lassen.

Ein Jahr lang wurden die Dortmunder Unternehmen, die aus unterschiedlichen Branchen stammen, von einem Team aus Partnern auf dem Weg zu mehr Umweltschutz und Kosteneinsparungen begleitet. In Workshops wurden sie zunächst zur Ressourceneffizienz geschultundindividuelle Optimierungsmaßnahmen erarbeitet. Nun stand die Auszeichnung mit dem Umweltsiegel an. „Wir sind erfreut über den Tatendrang der Teilnehmer und stolz auf das, was sie erreicht haben. Mit vielen kleinen Schritten machen wir Dortmund zu einer nachhaltigen Stadt mit Vorbildcharakter“, sagte Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, anlässlich der Verleihung am 10. Juli 2019.

80 Einzelmaßnahmen haben die teilnehmenden Unternehmen angestoßen.39 davon sind bereits monetär „bewertbar“. Zum Maßnahmenmix gehören das Angebot eines Jobrads oder die Bezuschussung eines E-Bikes für Mitarbeiter, um die CO2-Emissionen auf dem Arbeitsweg zu minimieren, ebenso wie die Umstellung der Beleuchtung auf LED oder die Umstellung auf Recycling-Papier. Die Summe dieser – scheinbar kleinen – Veränderungen hat einen großen Effekt: Mit der Reduktion von Müll, Wasserverschwendung und Energieverbrauch konnten auch 369 t klimaschädigendes Kohlendioxid eingespart werden.

ÖKOPROFIT zahlt sich doppelt aus:

Mit ihrem Engagement in Sachen Nachhaltigkeit schonen die zertifizierten Betriebe letztlich nicht nur die Umwelt, sondern auch ihre Ausgaben. Denn über 65 % der bewertbaren Maßnahmen rechnen sich bereits innerhalb eines Jahres, und für 31 %aller Maßnahmen waren überhaupt keine Investitionen nötig.
Über die bewertbaren Maßnahmen des aktuellen Projekts wurde eine Gesamteinsparung von jährlich über 1 Mio. Euro erreicht. Bei einer Investitionssumme von 1,4 Mio. Euro rechnen sich diese Maßnahmen über alle Maßnahmen gerechnet, bereits in 1,2 Jahren.
Außerdem profitieren die Firmen von einer Imagesteigerung gegenüber ihren Kunden, den Nachbarn und weiteren interessierten Gruppen.

ÖKOPROFIT wird gefördert durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Bereits seit dem Jahr 2000 wird das Projekt in Dortmund als erste Stadt in NRW angeboten. Bis dato haben insgesamt 130 Unternehmen daran teilgenommen und 720 bewertbare Einzelmaßnahmen realisiert. Auf diese Weise vermieden sie 2.710 t Restmüll, verbrauchten 165.000 m³ weniger Wasser sowie 26. Mio. kWh weniger Energie und sparten somit fast 13.500 t Kohlendioxid ein, während sie die eigene Wirtschaftlichkeit gesteigert haben.

Folgende Unternehmen haben an der ÖKOPROFIT-Runde teilgenommen:
Bergmann Bauunternehmung GmbH & Co. KG
Christopherus-Haus e.V. Gut Königsmühle
LWL-Klinik Dortmund – Elisabeth-Klinik (rezertifiziert nach Erstteilnahme 2014)
Flughafen DortmundGmbH (rezertifiziert nach Erstteilnahme 2016)
Giese & Liebelt GmbH (rezertifiziert nach Erstteilnahme 2016)
HoKon e.K. Verschlusstechnik
Kommende Dortmund, Sozialinstitut des Erzbistums Paderborn
NOWEDA eG Schwerte (rezertifiziert nach Erstteilnahme 2014)
Revierpark Wischlingen GmbH
Tiefbauamt Stadt Dortmund, "Technische Dienste Grün"
Uwe Walter Gruppe (Erstteilnahme bereits 2003)
wert-voll gGmbH

Das Projekt ÖKOPROFIT® Dortmund 2018/2019 wurde durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
01.08.2019 12:28